EIN RÜCKBLICK
Wenn auch der 2. Deutsche Stuhlbauertag nicht die große Besucherzahl seines Vorläufers haben konnte, so war er doch mit seinen beiden TeilprojektenFachtagung und Ausstellungseröffnung
eine gelungene Veranstaltung und sicher auch ein Höhepunkt im Rahmen der 775-Jahrfeier unserer Stadt.
Pünktlich am 11. Juni 2010, 9.00 Uhr eröffnete der Museumsleiter, Dr. Johann Spensberger, die Fachtagung in der Rabenauer Mühle vor mehr als 50 interessierten Zuhörern und den Ehrengästen, darunter die Schirmherrin des 2. Deutschen Stuhlbauertages
Frau Andrea Dombois
Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages,Frau Kati Hille
1. Beigeordnete des Landkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge,Frau Katja Margarethe Mieth
Direktorin der sächsischen Landesstelle für Museumswesen undden Bürgermeister der Stadt Rabenau, Herr Thomas Paul.
In Grußworten würdigten Frau Dombois, Frau Mieth und Herr Paul unsere Fachtagung als einen wichtigen Beitrag zur ergonomisch sinnvollen Gestaltung von Sitzmöbeln, eingebettet in die Feierlichkeiten zur 775-Jahrfeier.
Zum Inhalt der Fachtagung sei auf unseren Beitrag im Ortsblatt Nr. 5 verwiesen, deshalb soll hier nur noch einmal auf die Zielstellung der Fachtagung hingewiesen werden.
Obwohl die Geschichte des Sitzens mehrere Jahrtausende als ist und sich die anatomischen Voraussetzungen für das Sitzen auch nicht grundlegend geändert haben, werden immer neue Stühle und andere Sitzgelegenheiten entworfen und gefertigt.
Und im Laufe der Zeit wurden ergonomische Fragen des Sitzens immer wichtiger und die Ergonomie als die Wissenschaft für den Zusammenhang zwischen Mensch, Umgebung und Arbeitsablauf immer bedeutsamer.
Wenn schon der Mensch nicht für das Sitzen geschaffen ist, diese unnatürliche Haltung aber im Alltag trotzdem unumgänglich ist, dann soll er wenigstens so gesund wie möglich sitzen.
Und damit sind wir bei der Aufgabenstellung, die uns die Ergonomie des Sitzens stellt – möglichst gesunde Sitze zu entwickeln.
Die gleichnamige Fachtagung und die dazugehörende Ausstellung, die am 11. Juni ebenfalls eröffnet wurde, sollen dazu einen Beitrag liefern.
In der Fachtagung selbst beschäftigten wir uns zunächst mit der Wissenschaft „Ergonomie“ und mit den medizinischen Aspekten des Sitzens, bevor im Anschluss dann in mehreren Vorträgen beispielhafte Lösungen der Sitzmöbelindustrie vorgestellt wurden.
Daneben wurden den durch zu langes Sitzen strapazierten Menschen therapeutische Empfehlungen gegeben.
So umfangreich orientiert war dann die im Museum am gleichen Tag eröffnete Ausstellung „Ergonomie des Sitzens“ - die sinnvolle anschauliche Ergänzung.
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P.S.: Wer mehr über die Fachtagung und die dazugehörige Ausstellung erfahren möchte, dem sei unser kleines Tagungsprogramm empfohlen, das im Deutschen Stuhlbaumuseum gegen eine kleine Schutzgebühr erhältlich ist.